Weiterer Schritt zur Sicherung der Arbeit der Betreuungsvereine im Land

Torsten Koplin

Zu den Ergebnissen der Evaluierung der Arbeit der Betreuungsvereine im Land und deren Finanzbedarfe erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Steffi Pulz-Debler:

„Mit dem Bericht über die Arbeit der 30 anerkannten Betreuungsvereine, der dem Sozialausschuss vorliegt, hat die Landesregierung einen weiteren wichtigen Schritt getan, die Arbeit der Vereine sicherzustellen. Ab Januar 2023 haben die Vereine vom Bundesgesetzgeber zusätzliche Aufgaben übertragen bekommen, die weitere Personal- und Sachkosten verursachen. Dazu gehören unter anderem die Gewinnung und Begleitung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer. SPD- und Linksfraktion hatten die Landesregierung beauftragt, gemeinsam mit den Vereinen die Kosten der Umsetzung des Bundesgesetzes zu evaluieren, da sie davon ausgegangen sind, dass die für 2023 ursprünglich geplante Förderung des Landes nicht auskömmlich ist.

Betreuungsvereine erfüllen eine wichtige Aufgabe, deren Bedeutung aus demografischen, aber auch sozialen Gründen zunehmen wird. Die ehrenamtliche Betreuung ist dabei eine große Unterstützung für die hauptamtliche. Deshalb ist die zielgerichtete Gewinnung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer zusätzlich von Bedeutung – insbesondere in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern.

Es ist gut, dass die Landesregierung bereits im Laufe des Jahres entsprechende Hinweise berücksichtigt und die Förderrichtlinien sowie die Höhe der Förderung angepasst hat. Ich gehe davon aus, dass die Empfehlungen des Evaluierungsberichtes für den kommenden und den darauffolgenden Doppelhaushalt beachtet und umgesetzt werden.“